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Wilhelm Busch – Gedichte

busch-gedichteKOSTENLOSES E-BOOK

Als eine große Verehrerin von Wilhelm Busch habe ich mir die Mühe gemacht, zahlreiche seiner Gedichte in einem E-Book zusammenzufassen, um anderen die Mühe zu ersparen, sie zeitaufwändig selbst zu suchen. Diese Sammlung kann hier heruntergeladen werden – selbstverständlich kostenlos.

 

Hier eine kleine Auswahl aus dem Gedichtband, der sowohl die Gedichte aus „Kritik des Herzens“ wie auch aus „Zu guter Letzt“ und den posthum veröffentlichten Werken aus „Sein und Schein“ enthält.

 

»Ich meine doch«, so sprach er mal,

»Die Welt ist recht pläsierlich.
Das dumme Geschwätz von Schmerz und Qual
Erscheint mir ganz ungebührlich.

Mit reinem kindlichem Gemüt
Genieß‘ ich, was mir beschieden,
Und durch mein ganzes Wesen zieht
Ein himmlischer Seelenfrieden.«

Kaum hat er diesen Spruch getan –
Aujau -, so schreit er kläglich.
Der alte hohle Backenzahn
Wird wieder mal unerträglich.

busch-album

Früher, da ich unerfahren

Und bescheidner war als heute,
Hatten meine höchste Achtung
Andre Leute.

Später traf ich auf der Weide
Außer mir noch mehre Kälber,
Und nun schätz‘ ich, sozusagen,
Erst mich selber.

Vielleicht

Sage nie: »Dann soll’s geschehen!«
Öffne dir ein Hinterpförtchen
Durch »Vielleicht«, das nette Wörtchen,
Oder sag: »Ich will mal sehen!«

Denk an des Geschickes Walten.
Wie die Schiffer auf den Plänen
Ihrer Fahrten stets erwähnen:
»Wind und Wetter vorbehalten!«

busch-zeichnungen

Die Liebe war nicht geringe.

Sie wurden ordentlich blaß;
Sie sagten sich tausend Dinge
Und wußten noch immer was.

Sie mußten sich lange quälen.
Doch schließlich kam’s dazu,
Daß sie sich konnten vermählen.
Jetzt haben die Seelen Ruh.

Bei eines Strumpfes Bereitung
Sitzt sie im Morgenhabit;
Er liest in der Kölnischen Zeitung
Und teilt ihr das Nötige mit.

Sie war ein Blümlein

Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
Hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
Der selig an der Blume hing.

Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
Und nascht und säuselt da herum.
Oft kroch ein Käfer kribbelkrab
Am hübschen Blümlein auf und ab.

Ach Gott, wie das dem Schmetterling
So schmerzlich durch die Seele ging.

Doch was am meisten ihn entsetzt,
Das Allerschlimmste kam zuletzt.
Ein alter Esel fraß die ganze
Von ihm so heißgeliebte Pflanze.

busch-tatoo

Tröstlich

Die Lehre von der Wiederkehr
Ist zweifelhaften Sinns.
Es fragt sich sehr, ob man nachher
Noch sagen kann: »Ich bin’s.«

Allein was tut’s, wenn mit der Zeit
Sich ändert die Gestalt?
Die Fähigkeit zu Lust und Leid
Vergeht wohl nicht so bald.

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busch-miniature

 

 

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