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Volks-Kochbuch

volks-kochbuch
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Volks-Kochbuch für Schule, Fortbildungsschule und Haus von Hedwig Heyl.

Verfasst auf Anregung Ihrer Kaiserlichen und Königlichen Majestät Kaiserin Friedrich. Zugeeignet in Dankbarkeit und steter Erinnerung an die Förderin des Volkswohls.
Neu-Babelsberg, 1905.

Neu bearbeitet von Kati Rochas-Mann

 
Wegen der Tatsache, dass sich Kochsendungen im Fernsehen und Kochbücher aller Art größter Beliebtheit erfreuen und Köche zu den neuen Helden und Stars mutieren, habe ich mich ein wenig mit dem Kochen auseinandergesetzt und bin auf das „Volks-Kochbuch“ gestossen. Es war einst das Standardwerk für Hausfrauen und Haushälterinnen und ich fand es ausgesprochen interessant.

 

Hier ein Rezept-Beispiel:

 
BEEFSTEAK MIT MOSTRICHSAUCE

100 g gehacktes Rindfleisch
25 g Rinderfettgrieben
1 große gekochte Kartoffel
20 g Margarine oder gemischtes Fett
15 g Zwiebelwürfel
1 Prise Pfeffer und Salz
1 TL Essig
1 TL Mostrich
1 EL Mehl
1/4 l Wasser
Pfeffer und Salz zur Sauce

Vorbereitung: Die Kartoffel wird gerieben; die Fettgrieben wiegt man.

Zubereitung: Rindfleisch, Grieben, Kartoffel, Pfeffer und Salz werden zusammengemengt und auf einem Teller mittels zweier Kellen daraus 2 Beefsteaks von 1-1/2 cm Dicke geformt. Mit einem Messer drückt man schräge Vierecke darauf, legt die Beefsteaks in das in einer Stielpfanne heiß gemachte, dampfende Fett und bratet sie 6 Minuten unter häufigem Wenden auf beiden Seiten. Man sticht nie in ein Beefsteak hinein, sondern wendet es mit dem Löffel um. Die Zwiebelwürfel bratet man, wenn die Beefsteaks braun sind, in dem Fett bräunlich und legt sie auf dieselben; dann schwitzt man das Mehl in dem Fett gelb, füllt 1/4 l Wasser, in dem man Mostrich und Essig verrührt hat, dazu, lässt die Sauce bündig kochen, schmeckt sie mit Salz und Pfeffer ab und richtet sie als Mostrichsauce in einem Töpfchen besonders an.

 
Die Rezepte zeigen, dass nur wenige Ingredienzien zu Verfügung standen und daher stets das Hauptprodukt im Vordergrund stand.Ebenfalls bemerkenswert ist die Tatsache, dass man vor hundert Jahren noch sehr bemüht war, die Gerichte maximal nährstoffreich zu gestalten. So wird reichlich Mehl und Fett verwendet.

Ich dachte, dass es vielleicht noch andere Menschen gibt, die sich dafür interessieren und habe das Buch bei Projekt Gutenberg kostenlos heruntergeladen und in eine etwas gefälligere Form gebracht, indem ich die Preisangaben in Pfennigen und Mark entfernt habe und außerdem die Rechtschreibung – rudimentär – an die heutigen Regeln angepasst habe, um die Lesbarkeit zu vereinfachen. Die Forumulierungen habe ich belassen, um den Inhalt nicht zu sehr zu verfälschen.

 
Aus dem Inhalt

SUPPEN … S 3
FLEISCH … S 14
GEFLÜGEL … S 39
FISCHE … S 44
GEMÜSE & SALATE … S 51
SAUCEN … S 75
MILCH-, MEHL- UND EIERSPEISEN … S 81
KOMPOTT … S 97
GETRÄNKE … S 101
EINMACHEN … S 106
VERSCHIEDENES … S 113

In dieser veränderten Form biete ich das E-Book nun meinen Lesern als kostenlosen Download an. Ich bitte Sie nur, sich vorher in meinen Newsletter-Verteiler einzutragen, damit ich Sie gelegentlich über Neuheiten auf meiner Seite informieren kann und Sie als Leser/In nicht verliere.

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Vielleicht ergibt sich eine interessante Diskussion zum Thema Ernährung heute und vor 100 Jahren…

Noch eine Kaufempfehlung für Alle, die sich für alte Rezepte interessieren:

lichter

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